Umweltfachliche Maßnahmenbewertung zum Hochwasserrisikomanagementplan (HWRMP) Ucker

Beschreibung und Bewertung der Umweltauswirkungen von Varianten / Maßnahmen zum Hochwasserrisikomanagement Plan (HWRMP) Ucker

Die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken werden durch die Richtlinie 2007/60/EG des europäischen Parlaments und Rates vom 23. Oktober 2007 [1] geregelt und durch das Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz – WHG, ) in bundesdeutsches Recht umgesetzt.

Auf der Grundlage der festgelegten Risikogebiete und der erstellten Karten werden koordinierte Hochwasser¬
risikomanagementpläne erstellt. Sie berücksichtigen relevante Aspekte, wie etwa Kosten und Nutzen, Ausdehnung der Überschwemmung und Hochwasserabflusswege und Gebiete mit dem Potenzial zur Retention von Hochwasser. Der Schwerpunkt liegt auf Vermeidung, Schutz und Vorsorge, einschließlich Hochwasservorhersagen und Frühwarnsystemen. Die besonderen Merkmale des betreffenden Einzugsgebietes bzw. Teileinzugsgebietes werden darin berücksichtigt.

Nach der HWRM-Richtlinie ist eine Abstimmung mit den Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vorzunehmen. Entsprechend § 80 WHG sollen beide Richtlinien besonders im Hinblick auf die Verbesserung der Effizienz, den Informationsaustausch und die gemeinsamen Vorteile für die Erreichung der Umweltziele der WRRL koordiniert werden.

Die HWRM-RL und das WHG fordern, dass in den HWRM–Plänen die Ziele für das Hochwasserrisikomanagement im Hinblick auf bestimmte Schutzgüter festgelegt werden. Diese sind:

 die menschliche Gesundheit,
 die Umwelt,
 das Kulturerbe sowie
 die wirtschaftliche Tätigkeit und erhebliche Sachwerte.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Siedlungswasserwirtschaft der Universität Leipzig (IWS) und der eta AG engineering übernehmen wir für den HWRMP Ucker die Bewertung möglicher Umweltauswirkungen der einzelner Varianten und Maßnahmen, unterteilt in die Auswirkungen auf die jeweiligen Schutzgüter nach dem UVPG sowie unter Berücksichtigung möglicher Auswirkungen auf die Schutz- und Erhaltungsziele von NATURA 2000-Gebieten. Nach der jeweils einzelnen Betrachtung der Varianten und Maßnahmen werden kumulierende Auswirkungen auf die Schutzgüter und hierbei insbesondere für die Schutz- und Erhaltungsziele der NATURA 2000-Gebiete betrachtet und bewertet. Aus den jeweils einzelnen Teil- und Zwischenbewertungen wird eine abschließende zusammenfassende Einschätzung zur ökologischen Verträglichkeit der Varianten und Maßnahmen vorgenommen.

Auftraggeber eta AG engineering
Kurzbeschreibung Beschreibung und Bewertung der Umweltauswirkungen von Varianten / Maßnahmen zum Hochwasserrisikomanagement Plan (HWRMP) Ucker
Projektleiter Martin Wende
Raumgröße 17.600,00 ha
Tätigkeitsfeld Hochwasserschutz / Wasserbau
Zeitraum von 2014
Zeitraum bis 2015